Modellbauclub Hoyerswerda e.V.

Modellbau aus Ostsachsen


Modellbauausstellung in Dessau vom 17. bis 18. Mai 2003

Dessau ruft zum Wochenende der Helfer und viele kamen. Auch der Modellbauclub Hoyerswerda, in Form von mir und meiner Frau, war in Dessau vertreten. Nach 2,5 h Autobahnfahrt kamen wir gut in Dessau an und fanden den Ausstellungsort doch recht zügig, da der Parabolspiegel ein markanter Orientierungspunkt ist.

Erstmal auspacken. In einer leergeräumten THW Garage, hatten die Dessauer Veranstaltern schon alles vorbereitet. Es gab vorbereitete Tische und Bänke und das allerschärfste, Reinigungstücher für den Gang auf das DIXIE Klo. Damit man saubere Hände hat und die Modelle nicht versaut.

Unser Stand war 4 Meter lang und somit konnte ich mich richtig ausbreiten. Nebenan waren nette Nachbarn die Jungs vom EPMC Dresden, da hatte man gleich was zu erzählen und die neusten Errungenschaften zu begutachten.

Hier das Neuste von Mathias Hocke vom EPMC Dresden. Ein Rohrtransport mit Kraz in1:72.

Die Schneefräse auf Zil Basis baute Thomas Balzer, ebenfalls vom EPMC Dresden, in 1:35.

 Viele Modellbauvereine aus ganz Deutschland hatten den Weg nach Dessau gefunden, so waren Vereine aus Neubrandenburg, Lübeck, Berlin, Dresden, Gröditz, Leipzig, Lohne, PMC Thüringen, FFMC, Main-Kinzig, Anrum und Hoyerswerda anwesend. Dazu noch viele Einzelaussteller.

Einer der Einzelaussteller war Hilmar Müller aus Niesky, mit seiner immer größer werdenen Nachbildung eines NVA Flugplatzes. Am fazinierensten war für mich die Mi-24, aber auch die LT 410 war super gebaut. Und alles im Maßstab 1:72!

Hier hatte Andreas Gille von den Leipziger Modellbauern schon die Jak-18 von Trumpeter in 1:32 gebaut.

 

 

Dieses Riesendiorama stammt von Herbert Braun. Er hat hier einen Tag der offenen Tür beim THW nachgebaut. Alles im Maßstab 1:87. Er war glaube ich der Einzige, der sich überhaupt dem Thema der Ausstellung angenommen hatte.

Und so gehts weiter durch die Ausstellung zum nächsten Stand

Das Flugzeug stammt von einem Modellbauer vom gastgebenden Verein der Modellmanufaktur Anhalt-Dessau.

Hier haben wir nun den Stand der Lübecker. Interessant fand ich den Leo 1 im Sumpf ( in 1:72 ), jetzt weiß ich auch was ich machen muß. wenn ich keine Lust habe Einzelkettenglieder zu montieren.

Gegenüber ist der Stand vom PMC Main-Kinzig der schöne Modelle von russischen Flugzeugen der Marken Antonow und Tupolew ausstellte. Der Erbauer ist Bohdan Semeniuk.

Die Modellbauer vom IGPM Anrum hatten es da eher mit Motorrädern, ob nun der Film "Matrix" inspirierte oder ein schöner Motorradladen, sehenswert war es allemal.

Und für die "Ossis" hatte sie noch einen besonderen "Mauerdurchbruch"!

Ein außergewöhnliches Hobby hat auch Andreas Bernstein, seines Zeichen Vereinsvorsitzender der Modellmanufaktur, der 12 inch Figuren (wie z.B. Dragon Figuren) abändert und verbessert. Hier rechts ist ein Offizier der Luftstreitkräfte aus den Anfangsjahren der NVA zu sehen.

Mir gegenüber saß dieser Künstler, der innerhalb der 2 Tage, dieses Bild Freihand airbrushte.

Man hatte auch noch die Gelegenheit sich das Hugo Junkers Museum, das nur 5 Minuten Fußweg von der Ausstellung entfernt lag, anzuschauen. Nur muß man sagen innen Hui, außen Pfui. Innen in der Ausstellung alles sauber, aber außen vergammeln die Flugzeuge. Nur weiß ich nicht ob es am mangelnden Geld oder Willen liegt.

Nun noch was für das Kind im Manne. Der Modellbauhändler Mathias Conrad hatte die gerade erst herausgekommenden ferngesteuerten Minipanzer von Dragon mit. Im Maßstab 1:72! Hier wird gerade der MAZ Panzertransporter vom EPMC Dresden der Lastprobe unterzogen.

Fazit:

Sehr schöne Ausstellung, trotz schlechten Wetter und relativ wenigen Zuschauern. Aber man hat wieder viele alte und neue Leute getroffen und konnte sich gut unterhalten. Nächstes Mal gern wieder.

 

Text und Fotos: Thomas Schäffter

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